Ulrike Wanner. Motherbrain

Ein spannender Cyber-Thriller erwartet euch mit Motherbrain. Jana als Hauptprotagonistin besticht durch ihre Einzigartigkeit. Sie ist ein Nerd, steht auf LARP Partys und hat sich schon als Kind eigene Fantasiewelten erstellt. Als ihr Bruder auf mysteriöse Weise stirbt, setzt Jana alles daran den scheinbaren Mord aufzuklären.
Eine spannende und gefährliche Suche nach der Wahrheit beginnt. Der Autorin gelingt es durch überraschende Wendungen, der Geschichte immer wieder neuen Schwung zu geben, so dass man das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen kann.
Dabei wird das ernste Thema der Fremd- und Eigenbestimmung durch die Medizin thematisiert und man bekommt einen Eindruck was heutzutage möglich wäre, wenn nicht sogar schon möglich ist.
Stellenweise waren mir einige Passagen zu detailliert beschrieben wenn es um Computerwissen oder Technik ging, was der Spannung der Story aber nicht unbedingt schadet. Wer einen packenden Thriller mit etwas SciFi und außergewöhnlichen Charakteren sucht für den ist Motherbrain genau richtig. Mir hat das Buch gut gefallen. 4 von 5 Sternen

Inhalt:


Als der biologische Psychologe Oliver Varnoff bei einem Unfall ums Leben kommt, glaubt seine Schwester Jana nicht, dass es sich dabei um ein Unglück handelte. Sie wusste von seiner Arbeit mit Parkinson- und Epilepsie-Patienten, denen Hirnschrittmacher eingepflanzt wurden.

Unter den Patienten hatte es in letzter Zeit eine erhöhte Rate an Todesfällen gegeben und Jana beschließt, die Wahrheit herauszufinden. Bei ihren Nachforschungen unterstützt sie der Computerfreak Sputnik.
Nach und nach wird ihnen klar, wie weit die Cyborg-Technologie bereits fortgeschritten ist und was dies für Konsequenzen hat. Doch bevor Jana und Sputnik hinter die Maske ihres verstorbenen Bruders schauen können, geraten sie ins Kreuzfeuer von Forschern und Geheimdienst. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.


TB: 12,90 Euro. Sieben-Verlag. 284 Seiten

  • ISBN-10: 3864433398
  • ISBN-13: 978-3864433399



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