Skin- Das Lied der Kendra, Ilka Tampke



"Ich war noch keinen Tag alt, als Kochmutter mich auf der Schwelle zur Küche der Stammeskönigin fand. Sie war gerade auf dem Weg in unseren Kräutergarten, denn sie hatte beim Abschmecken des Schweinefleischeintopfs Rosmarin vermisst."
Auszug "Skin- Das Lied der Kendra" Seite 9






Eine Tierhaut zu tragen bedeutet für den Stamm der Caer Cad alles: Sie steht für den Glauben der Menschen, für ihre Vorfahren, für ihr Land. 
Nur die vierzehnjährige Waise Ailia hat niemanden, der ihr eine Haut hätte vererben können, und ist damit eine Außenseiterin – bis sie durch eine geheimnisvolle Begegnung auf den Weg geführt wird, der ihr seit jeher vorherbestimmt ist. Sie soll zur Kendra werden, zur größten Wissenshüterin des alten Glaubens. 
Für Ailia beginnt eine Reise in eine ihr unbekannte Welt, wo sie nicht nur ihrer großen Liebe begegnet, sondern ihr Land auch vor einer großen Gefahr retten muss …






Wie hat es mir gefallen?

Mich hat natürlich das wunderschöne Cover auf das Buch neugierig gemacht. Auch fand ich den Genremix aus Fantasy und Historie ganz interessant.
Das Buch spielt in der Zeit 43 n. Chr. und befasst sich mit der römischen Invasion Britaniens. Auch den Handlungsort Caer Cad gibt es tatsächlich. 
Der Schreibstil war etwas schwierig und hat mir den Einstieg nicht gerade erleichtert. Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Ailia erzählt. Im ersten Drittel lernt man die Bräuche und Sitten von Ailias Stamm kennen, diese sind zum Teil sehr grausam oder kompliziert beschrieben. Allerdings plätschert das Buch Anfangs ohne große Höhen und einem Spannungsbogen vor sich hin. Erst ab der Mitte fließen dann so langsam die Fantasyelemente mit ein und die Story bekommt etwas Schwung. Zeitweiße haben mich diese Fantasyelemente aber auch verwirrt, denn zunächst schienen diese irgendwie unpassend. Dann fügt sich aber alles zusammen und die Geschichte wird harmonisch, spannend und fesselnd. Plötzlich mochte ich auch Ailia, obwohl sie mir anfangs sehr naiv und dumm vorkam. Etwas genervt hat mich ihre ständige Suche nach ihrer Haut. Das Thema stand für meinen Geschmack etwas zu oft im Vordergrundund wurde dann aber zu schnell abgehandelt und abgehackt. 

Mein Fazit

"Skin- Das Lied der Kendra" war mal ein etwas anderes Buch. Hier treffen Fantasyelemente und Historie aufeinander und vermischen sich zu einer durchaus spannenden Geschichte. Allerdings braucht das Buch sehr lange um in Fahrt zu kommen und lässt den Leser am Ende mit einigen offenen Fragen zurück. 





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