Silfur- Die Nacht der silbernen Augen, Nina Blazon



"Fabios Eltern hatten also keinen Witz gemacht. Die Isländer aßen tatsächlich vergammelten Haifisch! Fabios Bruder Tom schob die gelblichen Würfel schon seit fünf Minuten auf seinem Teller hin und her. Papa grinste."
Zitat "Silfur" Seite 5






Mit Speck fängt man Mäuse, mit Silber lockt man Elfen

Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. 
Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …






Ein Blick unter den Schutzumschlag




Wie hat es mir gefallen?

"Silfur- Die Nacht der silbernen Augen" von Nina Blazon erhält vom Verlag eine Altersempfehlung ab 10 Jahre. Ich würde es deshalb aber nicht unbedingt in das Kinderbuchgenre einordnen, sondern als All Age Roman bezeichnen.
Ich gestehe, ich habe mich in den Schreibstil der Autorin verliebt und möchte jetzt unbedingt auch einmal nach Island reisen. Gammelhai habe ich immerhin schon mal probiert und musste somit gleich zu Beginn schmunzeln. Mit einem leichten und sehr bildlichen Schreibstil hat die Autorin mich auf eine Reise nach Island mitgenommen. Ich war sofort von der zerklüfteten Lavalandschaft und den Nordlichtern verzaubert. Während des Lesens habe ich mich immer wieder mit dem Handy erwischt. Ich wollte einfach mehr über die einzelnen Schauplätze erfahren. Man merkt der Geschichte die besondere Verbundenheit der Autorin mit Island an und auch hier fällt wieder die gute Recherchearbeit von Nina Blazon auf.
Sehr liebevoll und mit den nötigen Ecken und Kanten zeichnet Nina Blazon die einzelnen Charaktere. Ich mochte deren Entwicklungen und ihren Facettenreichtum sehr gern. Die Elfen waren hier keineswegs nur die Guten, sondern wurden so ganz anders dargestellt als man es aus den typischen Filmen und Büchern kennt. Aber auch die Menschen müssen in der Geschichte lernen sich Fehler einzugestehen und diese auch zugeben.

Mein Fazit

"Silfur- Die Nacht der silbernen Augen" war ein wundervolles Kinderbuch, welches aber auch mich als "älteren" Leser mit einer zauberhaften Story voll überzeugen konnte. Hier hat einfach alles gepasst, das Setting, die Geschichte und die sehr gut gezeichneten Charaktere.






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Kommentare:

Pieni Lepakko hat gesagt…

Das klingt nach einer zauberhaften Geschichte. :)

Doreen Frick hat gesagt…

Hi Pieni,
Das war sie :-) Ich komme immer noch ins Schwärmen, wenn ich an das Buch denke.
Liebe Grüße