6 FRAGEN AN....Julia Adrian mit Die dreizehnte Fee

6 FRAGEN AN...

Es war einmal... eine Bloggerin die wollte ihren Lesern die Welt der Märchen etwas näher bringen. Dafür streifte sie durch das ganze Wold Wide Web, kämpfte mit schlechten Wlan und störrischen Facebookseiten auf der Suche nach dem EINEN Märchenbuch. Eines schönen Tages traf sie auf ein Buch, welches mit güldener Schrift in einem Zauberspiegel auf sich aufmerksam machte und da wusste die Bloggerin, dass sie ES gefunden hatte.

Die Bloggerin war natürlich ich und ich reden von ihrem Debüt "Die Dreizehnte Fee-Erwachen" von Julia Adrian. Welches den Auftakt zu einer märchenhaften Reihe bildet. Meine Freude war um so Größer, als sich die Autorin auch gleich noch meinen 6 FRAGEN gestellt hat.


Ihr habt wie immer die Möglichkeit das Buch der Autorin bei mir zu gewinnen, wenn ihr mir bis zum 04.07.2015 folgende Frage per Kommentar beantwortet:

Welche Figur aus ihrem Buch "Die Dreizehnte Fee" würde die Autorin gern mal treffen?

Über die Autorin


Bevor sich Julia Adrian meinen Fragen gestellt hat erzählt sie euch kurz selbst etwas über ihre Schreibbiografie die wie die hunderter Autoren beginnt:

"Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte.
Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? 
Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen? 
Bücher - sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. 
Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. 
Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. 
Bücher. Magie und Kunst. 
Lasst euch verzaubern!"

1. In deinem Buch dreht sich alles um die 13. Fee. Die Zahl 13 ist im Aberglaube als Unglückszahl bekannt. Wie abergläubisch bist eigentlich du?



Ich traue mich nicht, dreimal hintereinander den Namen der Bloody Mary zu sagen. Ich denke manchmal über schwarze Katzen nach und habe zum Glück noch nie einen Spiegel zerbrochen. Ein Freitag der 13te ist für mich ein schöner Tag – hat meine Mama doch an einem 13ten Geburtstag. 
So richtig abergläubisch bin ich nicht, doch würde ich das Unglück nie absichtlich herausfordern! In meinem Brautstrauß waren Kräuter zur Dämonenabwehr, Ich hatte Brautjungfern, etwas Altes/Neues/Gebrauchtes/Blaues und Himmelsbotschaften für den Segen. Ich denke Aberglaube ist tief in unserer Gesellschaft verwurzelt, bei allen möglichen Dingen und manchmal befolgen wir diese alten Traditionen ganz unbewusst. Keine Blumen mit aus dem Krankenhaus, keine Schuhe auf dem Tisch, keinen Schirm im Haus aufspannen. Wir sind umgeben von all diesen alten Gedanken und davon bin ich mehr als fasziniert!

2. In "Die Dreizehnte Fee" kommen allerhand verschiedene Märchen vor. Welches ist denn Dein Lieblingsmärchen und warum gerade das?

Diese Frage fällt mir immer richtig schwer. Denn es gibt so viele Märchen, die mir wirklich gut gefallen, alle aus einem anderen Grund. In Rapunzel finde ich die Vorstellung des geheimen Treffens wunderbar und würde zu gerne einmal die Aussicht vom Turm genießen, oder bei Schneewittchen zusammen mit den sieben Zwergen tanzen. 

Als Kind liebte und fürchtete ich gleichermaßen das Märchen vom „Wolf und den sieben Geißlein“. Es verfolgt mich auf ewig in meinen Träume. 
Wenn ich mich jedoch entscheiden muss, wähle ich die kleine Meerjungfrau, nicht nur, weil ich die Disneyvariante toll finde, sondern, weil es ein Märchen ohne Happy End ist, traurig und tragisch. Was habe ich als Kind gelitten!

3. Was denkst Du fasziniert jung und alt auch heute noch so an Märchen?

Ich denke Kinder lieben die schaurig bösen Gestalten, die Tapferkeit der Helden und Prinzen, die Schönheit und Güte der Prinzessinnen. Gut und Böse ist klar definiert. Die Hexe ist der Feind, die Fee die Beschützerin – und natürlich gibt es ein Happy End. Je älter wir werden, desto mehr verstehen wir die eigentlichen Botschaften. Faulheit zahlt sich - wie bei den drei Schweinchen - nicht aus, sich mit dem fremden Mann einzulassen kann gefährlich werden - siehe Rotkäppchen - und Hochmut kommt – wie bei dem König Drosselbart - vor dem Fall. 

Ich denke, es sind diese ganz aktuellen Themen, die zwar alt erscheinen und märchenhaft verpackt daherkommen, die uns aber faszinieren. Denn die Botschaft der Märchen gilt heute, wie damals. Halte deine Versprechen, lass dich nicht mit Süßigkeiten locken. Es geht um all die kleinen zwischenmenschlichen Dinge – die Beziehungen zwischen Stiefgeschwistern, Mann und Frau, Mutter und Tochter. Und daran hat sich in all den Jahren nichts geändert.

4. Angenommen Du könntest eine Person aus Deinem Buch im realen Leben treffen, wer wäre das und warum gerade diese?

Ich denke am ehesten würde mir die Eishexe liegen. Sie liebt Bücher, das geschriebene Wort, so wie ich. Sie und ich, wir könnten uns gut unterhalten – vor dem Kamin, bei einer heißen Tasse Tee, in einem warmen Pullover und eventuell mit Handschuhen! Ich hasse es zu frieren – der größte Nachteil bei ihr. 


5. In Deinem persönlichen Märchenwald dürfte was auf keinen Fall fehlen?

Viele kleine Wohnungen von Elfen, Türen unten zwischen den Baumwurzeln, kleine Treppen und Torbögen, vielleicht ein gläserner Palast in den Baumkronen. Es gibt so wundervolle Bilder von Feengärten bei Pinterest! Ich würde einiges dafür geben, damit mein Garten irgendwann so verwunschen ist, wie auf diesen Fotos <3 

Ach und – wenn wir schon beim Märchenwald sind: Ich würde liebend gerne in einem Hobbithaus wohnen <3 Gott, das wäre toll! Ein Hobbithaus, mitten im Wald – und zwischendurch kommt ein Elb auf einen Tee vorbei. Gerne auch ein Zwerg! Das wäre was!

6. Steht bei Dir schon ein neues Projekt an?

Momentan schreibe ich wieder an der Fee 2, aber es gibt noch einige Projekte nebenher. Ein ChickLit Selbstversuch mit einer befreundeten Autorin, eine Inseldystopie, ein Schwesterndrama und die eine oder andere Idee, die zwischendurch auftaucht, schnell niedergeschrieben und für später vermerkt wird. 


Mein Hauptaugenmerk liegt aber auf der Fee 2. Dort gilt es jetzt die Fäden zu verbinden, die Geheimnisse zu enträtseln und vielleicht noch die eine oder andere Abzweigung zu nehmen. Und das erweist sich als sehr kompliziert und aufwendig, aber es macht einfach nur Spaß!



Ich bedanke mich ganz herzlich bei Julia Adrian dafür, dass sie sich so mutig meinen Fragen gestellt hat. Möchtet ihr mehr über die Autorin erfahren dann gelangt ihr hier *Klick* zu ihrer Autorenseite auf Facebook.

Zum Buch

Die Dreizehnte Fee, die Königin und Mächtigste unter den Feen, schlief seit tausend Jahren den Dornröschenschlaf. Durch den Kuss der wahren Liebe wurde sie erweckt. Doch dann kommt alles anders. Die scheinbar wahre Liebe ist ein verweichlichter Prinz und die Fee begibt sich mit einem Hexenjäger auf die Jagt nach ihren Schwestern und sinnt auf Rache.
In "Die Dreizehnte Fee" bekommt der Satz...und wenn sie nicht gestorben sind...eine ganz neue Bedeutung. Düster, unheimlich und ganz anders werden in der Story bekannte Märchen auf geniale Art zusammen geführt und die Autorin interpretiert diese auf ihre ganz eigene Weise.
Während der fesselnden Story begleitet man die dreizehnte Fee aus der Ich-Perspektive. Man fühlt als Leser ihren Zorn, ihre Liebe, ihren Hass und ihr Mitleid. Die Geschichte ging unter die Haut und hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Magisch, mystisch und mit einem Hauch Erotik begegnet man den verschiedenen Märchenfiguren und begibt sich auf eine packende Jagt nach der Wahrheit.
Durch unvorhersehbare Wendungen gelingt es der Autorin die Spannung bis zum Schluss zu halten und so brenne ich darauf auch im nächsten Teil bekannte Märchen zu entdecken und die Fee auf ihrem Rachefeldzug zu begleiten.
Die Dreizehnte Fee ist eine unglaublich gut gelungene Märchenadaption, die Lust auf mehr macht und noch lange im Gedächtnis bleibt. Fans von Fantasygeschichten, Lovestorys und düsteren Märchenadaptionen werden an diesem Buch nicht vorbei kommen. Dieses Buch hat mich restlos mit einer tiefgründigen Geschichte und facettenreichen Charakteren von sich überzeugen können.

Inhalt:

ICH BIN NICHT SCHNEEWITTCHEN. ICH BIN DIE BÖSE KÖNIGIN.

Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. 
Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.

Buchinfos: