Grotesque, Page Morgan


Auf mehreren Blogs ist mir das Buch "Grotesque" von Page Morgan aufgefallen. Ich als Coverliebhaber konnte diesem Roman also nicht widerstehen.
Paris 1899: Um einem Skandal zu entfliehen zieht die 17-jährige Ingrid mit ihrer Familie von London nach Paris in eine alte Abtei. Ihr Bruder, der schon vorausgereist war ist aber plötzlich wie vom Erdboden verschwunden. Hinzu kommt, dass die Stadt von einer Serie an grausamen Morden erschüttert wird. Auch scheint der attraktive aber mürrische Diener Luc vor Ingrid etwas zu verbergen.
Wie das Cover schon vermuten lässt geht es in dem Roman um die Rasse der Gargoyles. Deren Geschichte war wirklich faszinierend und die Idee hinter deren Entstehung hat mir gut gefallen.
Die Story kommt nur langsam in Schwung. Man erfährt als Leser aber schon sehr früh, was es mit Luc und der Mordserie auf sich hat, so dass der Leser nicht lange im Dunkeln tappen muss.
Ab dem zweiten Drittel nimmt die Geschichte dann an Fahrt auf und bleibt bis zum Ende spannend. Auch die Liebesgeschichte war sehr süß geschrieben. Ingrid und Luc harmonisieren perfekt zusammen, überhaupt waren die Charaktere alle sehr sympathisch gezeichnet und geben der Geschichte den besonderen Pfiff.
Allerdings darf man hier keinen historischen Roman erwarten, denn mit der Zeitepoche nimmt es die Autorin nicht so genau.
Was ich vorher nicht wusste und was mich etwas gestört hat, war, dass das Buch den Auftakt zu einer Trilogie bildet, von der Teil 2 und 3 noch nicht übersetzt sind. Schade, denn so bleiben einige Handlungstränge offen. Leider gab es darauf auch keinen Hinweiss in dem Buch und in der Beschreibung.
"Grotesque" war ein actionreiches Fantasybuch mit einer Prise Humor, welches für ein kurzweiliges Lesevergnügen sorgt.


Inhalt



Als die junge Ingrid nach Paris kommt, um sich von einem Skandal in der Londoner High Society zu erholen, ahnt sie noch nicht, was ihr bevorsteht: Erst verschwindet ihr Zwillingsbruder Grayson spurlos, und dann wird die Stadt von einer Reihe geheimnisvoller Todesfälle erschüttert. 
Ingrid macht sich auf die Suche nach Grayson und gerät plötzlich ins Visier höllischer Mächte. Hilfe bekommt sie von dem ebenso schönen wie missmutigen Luc. Was Ingrid nicht weiß: Luc ist ein Gargoyle, und sein Schicksal ist untrennbar mit Ingrids verbunden ...


Das hier ist kein Tagebuch, Erna Sassen


Bei http://www.bloggdeinbuch.de *Klick* ist mir "Das hier ist kein Tagebuch" von Erna Sassen ins Auge gesprungen.
Boudewijn wird von seinem Vater vor die Wahl gestellt, entweder er schreibt ein Tagebuch oder er wird in die Psychiatrie eingewiesen, denn Boudewjin leidet an einer Depression. Er geht nicht mehr zur Schule, verkriecht sich in seinem Zimmer und redet kaum noch. Der Vater hat Angst um ihn, denn seine Mutter nahm sich vor vielen Jahren aufgrund der selben Krankheit das Leben.
"Das hier ist kein Tagebuch" ist natürlich doch eines und zwar wurde es von Boudewijn geschrieben. Zunächst widerwillig und mit allerlei Nebensächlichkeiten beginnt er zu schreiben. Von Seite zu Seite öffnet er sich aber mehr dem Leser, in dem Bewußtsein, dass sein Tagebuch von anderen gelesen wird. 
Der Schreibstil, entspricht dem typischen Sprachstil eines Jugendlichen, der schnell erwachsen werden musste. Aus den Seiten spricht tiefer Schmerz und Wut über den Tod der Mutter und erst nach und nach erfährt man, welche gravierende Auswirkungen dieser Selbstmord auf Boudewijn hatte. Das Thema Depression wird hier sehr eindrücklich und tiefgründig behandelt. Man spürt, dass die Autorin sich auch näher mit dieser Krankheit befasst hat. 
Ich gehe selten auf das Format eines Buches ein, hier finde ich es aber angebracht, denn die Aufmachung gefällt mir ausgesprochen gut. Der Buchdeckel und Rücken ist so verstärkt, dass das Buch nicht wie ein typisches Hardcover wirkt, sondern tatsächlich das Gefühl ein echtes Tagebuch in den Händen zu halten vermittelt. Die Kapitel sind in Tage eingeteilt und sind manchmal kurz in wenigen Sätzen gehalten oder in langen Abschnitten.
Wer sich für das Thema Depression interessiert und und gern Geschichten liest die den Leser tief berühren ist mit diesem Buch sehr gut bedient.

Inhalt

Er tut es widerwillig, aber doch. Tag für Tag zeichnet Boudewijn auf, was mit ihm los (bzw. nicht los) ist, was er fühlt (oder nicht fühlen kann), weil das passiert ist: Seine Mutter hat sich umgebracht. 
Schreibend, denkend und erinnernd löst er sich allmählich aus der Starre einer tiefen Depression. Und die Wut auf diese 'dumme egoistische Kuh!' weicht echter Trauer.


Young World-Die Clans von New York, Chris Weitz


Bei vorablesen *Klick* hatte ich Glück und durfte vor dem Erscheinungstermin schon mal "Young World" von Chris Weitz lesen. Ich hatte mich riesig auf das Buch gefreut und habe etwas in der Art wie "Gone" von Michael Grant oder "Die Auserwählten im Labyrinth" von James Dasher erwartet.
Die Story ist ähnlich, ein paar Jugendliche stehen plötzlich allein einer großen Katastrophe gegenüber, suchen einen Ausweg und kämpfen ums Überleben. In "Young World" spielt die ganze Sache in New York und 5 Teenager machen sich auf den Weg ins Ungewisse um ein Heilmittel zu finden, gegen den Virus der alle Kleinkinder und Erwachsenen ausgelöscht hat.
Klingt genau nach meinem Geschmack und ich habe die oben genannten Bücher wirklich geliebt, doch "Young World" war der totale Reinfall, so dass ich nach mehr als der Hälfte das Buch jetzt abgebrochen habe. Es ist mir völlig gleichgültig wie die Geschichte ausgeht, denn irgendwie war das Alles schon mal da und nahezu alle Klischees und auch den ganzen Ablauf der Story hat man schon oft genug gelesen und auch in Filmen gesehen, es gab null Überraschungen und die Spannung konnte sich nie aufbauen. Die Geschichte war einfach nur flach und sehr vorhersehbar.
Hat mir der ungewöhnliche Schreibstil in der Leseprobe noch gefallen, war ich irgendwann davon völlig genervt. Der Roman liest sich eher wie ein Drehbuch und ist Sätzeweise in einer Stichpunktartigen Schreibweise geschrieben. Ganz schlimm war das bei Dialogen.

Ein Beispiel: Seite 205
Ich (lachend):" Wie redest du denn?"
Ratso:" Wie denn?"
Ich:" Wie in einem alten Film."...
Jefferson:"Wie heißt du eigentlich wirklich?"

Ihr seht was ich meine? Und das zieht sich das ganze Buch durch. Gerade bei längeren Dialogen kann das sehr nervig sein. Hinterher habe ich auch erfahren, dass der Autor eigentlich Drehbuchautor ist und mit "Young World" sein Debüt feiert.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jefferson und Donna in der ICH-Perspektive abwechselnd erzählt und auch hier kam für mich nichts herrüber. Ich meine wer bitteschön redet denn so? Donna die knallharte Amazone die sie dann plötzlich nicht mehr ist und dann irgendwie doch. Jefferson der Nerd mit stahlharten Muskeln der immer an das Gute glaubt und dann aber immer enttäuscht wird. Peter war auch so ein Charakter der völlig überzogen war und sehr unsympathisch wirkte, er sollte wahrscheinlich den Clown darstellen, das ging aber völlig nach hinten los. Auch finde ich es eine Beleidigung dem homosexuellen Lesern gegenüber wie dieser Charkter gezeichnet ist.
Ja ihr seht dieses Buch hat mich echt sauer gemacht, da waren meine Erwartungen wohl einfach zu hoch. Teil 2 werde ich definitiv nicht lesen, denn wie gesagt es ist mir völlig Schnurz wie diese Geschichte weiter geht.

Inhalt


Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. 
Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.


6 Fragen an.... Helmut Radlbeck

6 Fragen an...




Diesen Monat durfte ich meine 6 Fragen an... dem Thrillerautor Helmut Radlbeck stellen und habe bei der Gelegenheit auch sein Buch "Himmelssöhne- Das Erbe der Asaru" unter die Lupe genommen.


Ihr habt auch diemal die Möglichkeit das Buch zu gewinnen. Lasst bis zum 15. September einen netten Kommentar da und schon seid ihr im Lostopf.



1. Ist Himmelsöhne ihr erstes/einziges Buch?

Ich habe 2009 schon einen Roman veröffentlicht. Aber blauäugig und unerfahren wie ich damals war, bin ich auf die Lügen eines Zuschussverlags hereingefallen. "Sleeping back" war ein erster Versuch und wirklich nicht zu empfehlen. 
Mit den jetzigen Erfahrungen, die ich während eines Schreibkurses bei Rainer Wekwerth machen durfte, würde ich den Stoff ganz anders umsetzen.

2. Wie recherchiert man für solch eine Geschichte?

Ich musste nicht viel recherchieren. Astronomie und Raumfahrt sind meine Steckenpferde, seit ich im zarten Alter von Sechs Jahren die erste Mondlandung live miterleben durfte. 
Dieses einschneidende Ereignis hat mich nie mehr losgelassen. Leider wurde ich mehr oder wenigen dazu gezwungen, die Traditionsbäckerei meiner Eltern zu übernehmen, sonst wäre ich heute wohl Astronom oder Luft-, und Raumfahrttechniker.

3. Lesen sie privat auch gern Thriller?

Bei der wenigen Zeit, die mein arbeitsreiches Leben mir zur Verfügung lässt, bieten sich mir leider nicht viele Gelegenheiten zum Lesen.
Meine Lieblingsautoren sind Andreas Eschbach und Michael Crichton, deren Geschichten treffen genau meinen Geschmack.
4. Was hat Sie zum Schreiben inspiriert?

Deutsch war in der Schule immer mein Lieblingsfach. Vor allem lange Aufsätze zu schreiben machte mir riesigen Spaß. Wenn dann noch die Begeisterung für wissenschaftliche Themen dazukommt, ergibt sich zwangsläufig der Drang, seine Phantasien in ein Buch zu packen.
5. Darf man sich bald auf weitere Bücher von Ihnen freuen?

Momentan entwickle ich Low Carb-Backwaren für einen großen Konzern, die demnächst auf den Markt kommen. Dadurch bleibt keine Zeit zum Schreiben, obwohl Stoff für mehrere Romane durch meine grauen Zellen geistert. 
Auch eine Fortsetzung der "Himmelssöhne" wäre fertig erdacht und müsste nur noch zu Papier gebracht werden. Beim Schluss des ersten Teils handelt es sich nämlich nicht um das "happy end", das man serviert bekommt. Mehr möchte ich aber noch nicht dazu sagen.

6. Wie halten Sie es mit den Verschwörungstheorien, glauben Sie da ist was wahres dran?

Bis vor wenigen Jahren wurde man belächelt, wenn man an Verschwörungstheorien glaubte. 
Aber seit "wiki leaks" und den Enthüllungen von Edward Snowden hat sich das Blatt gewendet. 
Nach dem Motto "Was der Bürger nicht weiß, macht ihn nicht heiß" wird meines Erachtens der Menschheit sehr viel vorenthalten. Seit meinen Erfahrungen mit mehreren Europäischen Konzernen, bezüglich meiner Erfindungen, kann ich ein Lied davon singen. Dabei andelt es sich aber nur um die Lebensmittelbranche.





Zum Buch 

Gern lese ich neben Fantasybüchern auch mal über SciFi und Apokalysen. Mit "Himmelssöhne-Das Erbe der Asaru" vereint der Autor Helmut Radlbeck genau diese Themen und würzt das Ganze noch mit einer gewissen Prise Abenteuer. Beim Lesen musste ich immer an Indianer Jones trifft auf Alien denken.
Die zwischen geschobenen wissenschaftlichen Erklärungen lassen die Geschichte durchaus schlüssig erscheinen, da nimmt man dem Autor sogar die Masche mit den Außerirdischen ab.
Die Story ist spannend und sehr temporeich geschrieben, so dass keine Langeweile aufkommt. Stellenweiße erinnert das Buch auch stark an einen packenden Thriller.
Ich weiß, dass der Autor ein Quereinsteiger ist und war aufgrund der sehr komplexen Story anfangs sehr skeptisch. Aber mit dem flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil hat der Autor meine anfänglichen Bedenken schnell zerstreut. Besonders gefallen haben mir die vielen Schauplätze an denen das Buch spielt. Als Leser begleitet man die Hauptprotagonisten auf eine packende Jagt durch die USA, den argentinischen Regenwald bis in die Antarktis, dabei werden auch alte Mythen wie zum Beispiel die Majas geschickt eingeflochten.
Etwas gestört hat mich das mangelhafte Lektorat. Satzzeichen wurden öfters falsch gesetzt und die Leerzeichensetzung fehlte ab und zu. 
Aber das sollte SciFi und Thrillerfans nicht von der fesselnden und spannenden Story abhalten. Herr Radlbeck ich bin neugierig auf mehr von Ihnen.


Inhalt

Fehlgeleitete Vögel, die tot vom Himmel fallen, gestrandete Wale, Sonnenstürme, Vulkanausbrüche und Erdbeben nie da gewesener Dimensionen sind lediglich Vorboten von dem, was uns ereilen sollte. Ein dunkler Begleiter unserer Sonne, ein so genannter brauner Zwerg, nähert sich nach einer Jahrtausende währenden Reise durch die finstere Leere des Alls zum wiederholten Male dem inneren Sonnensystem und rast mit gnadenloser Präzision auf die Erde zu. 
Einst zerstörte dieser Scherge des Todes einen Planeten, dessen Trümmer seither als Asteroiden ihre verwaiste Bahn um die Sonne ziehen. Doch einer auserwählten Gruppe seiner Bewohner gelang die Flucht zur Erde. Ihre damaligen Berechnungen ergaben zweifelsfrei, dass auch uns eines Tages dieses grausame Schicksal ereilen würde und sie ersannen einen genialen Plan zur Abwehr dieser Katastrophe. Mit Hingabe bereiteten sie ein verborgenes Volk im Herzen des Argentinischen Regenwaldes darauf vor, ihr Vermächtnis zu bewahren, bis die Zeit der Rettung unseres Planeten gekommen sei. 
Die Journalistin Grace McClary und ihr Freund Joe entdecken durch Zufall einen Hinweis auf die Besucher aus grauer Vorzeit. Sie erkennen den Zusammenhang mit dem Indianerstamm und den seltsamen Ereignissen, die seit Kurzem auf der Erde geschehen. Mithilfe weiterer Verbündeter gelangen sie in den Besitz der Botschaft und können sie entschlüsseln. Nun machen sie sich auf die Suche nach dem Ort der Verweilung, der verschollenen Basis der Außerirdischen, um das begonnene Werk zu vollenden. Doch sie sind nicht alleine. Militär und Geheimdienst erweisen sich als rücksichtslose Gegner im Wettlauf um die fortschrittliche Technologie.

Revival, Stephen King


Wenn der Meister des Horrors ein Buch schreibt welches so für Diskussionen sorgt, dann muss ich es einfach lesen.
Das Buch erzählt die "Lebensgeschichte" des Jungen Jamie und des Predigers Charles Jacobs. Deren Wege sich immer wieder kreuzen bis es zum letzten Treffen kommt, welches in einer Katastrophe endet.
Ich bin eigentlich mehr ein Fan der älteren Bücher des Autors und erwarte bei einem King Buch Horror pur. Nun "Revival" konnte das nicht ganz so erfüllen. Die Gruselelemenete waren bis zum Schluss rar gesät, dafür blieb der Gänsehauteffekt aber konstant erhalten. Ich hatte bis zum Ende keine Ahnung wo das Buch mit mir hin möchte und auf was die ganze Geschichte hinausläuft, deshalb habe ich mich von den Erzählungen des ICH-Autors einfach mal tragen lassen und mir Jamies tragische, traurige und stellenweiße schockierende Geschichte angehört, oder besser gelesen und sie hat mir gefallen. 
Ich habe mich an keiner Stelle gelangweilt oder bin ins Stocken geraten, sondern wurde durchweg gut unterhalten. Das lag zum Großteil an den wirklich sehr lebendigen Figuren. 
Das Ende war typisch King und hat für meinen Geschmack nicht so ganz zu der teilweiße sehr realistischen Story gepasst, aber alles in allem kann ich das Buch jedem Thrillerfan weiter empfehlen und in nächster Zeit werde ich auch öfters mal den "neuen King" lesen.
In diesem Sinne bleibt nur noch eines zu sagen: "Das ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt", H.P. Lovecraft. Was es damit auf sich hat könnt ihr in "Revival" nachlesen, aber nur auf eigene Gefahr.

Inhalt

Der kleine Jamie spielt vor dem Haus mit seinen Plastiksoldaten, da schiebt sich ein dunkler Schatten über ihn, ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden wird. 
Er blickt auf und sieht Charles Jacobs über sich, den jungen Methodistenprediger, der in der neuenglischen Gemeinde gerade sein Amt antritt. Im Nu gewinnt der charismatische Jacobs die Herzen der gottesfürchtigen Einwohner. 
Den Kindern haben es vor allem die elektrischen Spielereien angetan, mit denen er Bibelgeschichten veranschaulicht. Das alles endet, als ihn ein entsetzlicher Unfall vom Glauben abfallen lässt und er eine letzte Predigt hält, die in einer rasenden Gottverfluchung gipfelt. Von der Gemeinde verstoßen, tingelt er fortan über die Jahrmärkte, wo er elektrische Experimente vorführt, die zunehmend spektakulärer werden. Und immer schrecklichere Folgen nach sich ziehen. 
Über die Jahre trifft Jamie, inzwischen drogenabhängiger Musiker, wiederholt auf Jacobs, der ihn jedes Mal tiefer in seine dämonische Welt zieht. Als Jamie sich dessen klar wird, gibt es kein Zurück mehr. Das finale Experiment steht bevor.